AKKA Group eröffnet neues Testzentrum für elektromagnetische Verträglichkeitsprüfungen in Kösching

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AKKA Group eröffnet neues Testzentrum für elektromagnetische Verträglichkeitsprüfungen in Kösching

Der Interpark bei Kösching blickt auf die Grundsteinlegung vor gut einem Jahr zurück. Auf der brachliegenden Fläche in der Kopernikusstraße ist mittlerweile ein topmodernes Testzentrum zur Überprüfung sowie Absicherung von Kraftfahrzeugen in Bezug auf elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) entstanden.

Die AKKA Group hat hier in zweistelliger Millionenhöhe in den Ausbau des Standortes investiert und unterstützt die Automobilentwicklung mit hoch spezialisierten Dienstleistungen. Mit der 1.600 Quadratmeter großen Einrichtung erweitert der international agierende Beratungs- und Ingenieurdienstleister AKKA in Bayern die auch bereits an anderen Automobilstandorten vorhandenen EMVPrüfkompetenzen.

Die Einweihung der neuen Halle erfolgt am 23. November und bereits ab 4. Dezember 2017 werden hier vor allem Tests an Gesamtfahrzeugen sowie elektronischen Komponenten für Autonomes Fahren und Elektromobilität durchgeführt. Die Eröffnung und dass AKKA im Interpark mit derart offenen Armen willkommen geheißen wurde, wird mit Gästen aus Wirtschaft und Politik gefeiert.

Der Bau der Einrichtung steht im Zusammenhang mit der räumlichen Nähe zu AUDI. Der Autobauer zählt zu den Hauptkunden der AKKA Group. Seine ersten Fahrzeuge werden für Messungen bereits in derselben Kalenderwoche erwartet.

“Die Weiterentwicklung unserer Business Unit Germany ist für uns ein sehr wichtiger Schritt, um in der Digitalen Mobilität eine Schlüsselstellung zu erlangen. Daher hat sich die AKKA Group hierzulande mit den drei Schwerpunkten Automotive, Consulting und Digital Solutions neu ausgerichtet. Wir stützen
unser Wachstum durch starke Investitionen und setzen es auch mit der Inbetriebnahme des EMVTestzentrums
am Wirtschaftsstandort Bayern fort,“ so Maurice Ricci (Group CEO AKKA Technologies).

Das Testzentrum bietet seine Prüfleistungen auch an Kunden und für Anwendungen in anderen technischen Sparten an. Generell wächst der Anteil elektrischer und elektronischer Komponenten in Produkten; beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt, vor allem aber im IT-Umfeld. Das wiederum stellt immer höhere Ansprüche an die Prüftechnik. Die EMV-Prüfung nimmt daher in Hinblick auf die Zulassung oder Zertifizierung von Produkten eine entsprechend wichtige Rolle ein. AKKA unterstützt damit Hersteller bei der Absicherung von Produkten und Zukunftstechnologien nach neuesten technischen Standards. In den vier Prüfkammern
können einzelne Komponenten getestet werden, bis hin zu ganzheitlichen Systemen. Die große Absorberkammer fasst sogar einen kompletten Helikopter.

Wie funktionieren elektromagnetische Verträglichkeitstests?

Produkte in denen Elektrik verbaut ist, können von außen Störungen unterliegen oder selbst ihre Umgebung beeinträchtigen. Eine bekannte Unverträglichkeit sind beispielsweise flimmernde Streifen oder ein Flackern des Computermonitors, wenn das daneben liegende Handy eine SMS empfängt. In umfassenden Testszenarien und -reihen stellen die Experten in Speziallaboren sicher, dass sich elektronische Systeme nicht gegenseitig in ihrer Funktionalität beeinträchtigen und auch unter elektromagnetischen Störeinflüssen problemlos einsatzfähig bleiben.

Über 4.000 Jahre alte Skeletfunde

Während des Baus des AKKA EMV-Testzentrums in Kösching bei Ingolstadt kam es zu einer beeindruckenden Überraschung: Bei den Fundamentaushebungen traten Gräber aus der Zeit 2.200 bis 2.000 Jahre v. Chr. Zutage. Da auch auf umliegenden Flächen Überreste von Siedlungen entdeckt worden waren, lag es zwar im
Bereich des Wahrscheinlichen auch hier auf Funde zu stoßen. Dennoch sorgten die 15 Totenstätten vorerst für außerplanmäßigen Bauaufschub. Fachkundige Archäologen übernahmen daraufhin die Ausgrabungen. Sie datierten die Gräber aufgrund der Begleitkeramik und einer sogenannten Horkheimer Nadel auf die Frühe Bronzezeit. Derzeit werden die Funde im Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege restauriert.

Über Akka Technologies

Der Engineering- und Consulting-Dienstleister AKKA Technologies bietet Kunden in Europa, Amerika und Asien das Potenzial von 13.252 kompetenten Fachkräften. Diese begleiten große Unternehmen aus den Sektoren Industrie und Dienstleistung in ihrem Innovationsprozess und über den gesamten Produkt-Lebenszyklus – von der Entwicklung bis zur Serienreife. Die Kompetenzzentren von AKKA Technologies sind in ganz Europa an komplexen internationalen Projekten beteiligt und bieten einzigartiges Know-how in den Schlüsselbereichen Systems Engineering, Product Engineering, Prozess-Engineering, Support Engineering, Electronics und
Embedded Systems, Information Systems sowie Consulting. Zudem verfügt die Gruppe mit AKKA Research über ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum, das an Innovationsthemen arbeitet und Technologien der Zukunft antizipiert. Kompetent und erfahren führt AKKA große transnationale Projekte durch und unterstützt Kunden bei der Bewältigung strategischer Herausforderungen. Das macht AKKA Technologies zu einem Marktführer im Bereich Engineering sowie in der Technologie-Beratung. Nach 30 Jahren Wachstum als Dienstleister für Innovationen verzeichnete AKKA Technologies im Jahr 2016 einen Umsatz von 1.122,7 Millionen Euro. AKKA Technologies ist auf der Euronext Paris TM – Segment B, ISIN Code FR0004180537 notiert. CAC® Small, CAC® Mid & Small, CAC® All-Tradable, CAC® All-Share indices

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