Elektrifizierter Segmentbegründer: Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Emissionsarm, zuverlässig und flexibel: Der neue Mercedes-Benz eSprinter vereint alle Attribute, an denen Fuhrparks ihre Fahrzeuge messen. Als zweites gewerbliches Modell nach dem eVito setzt er die konsequente Elektrifizierung bei Mercedes-Benz Vans fort und wurde vom 09. bis zum 17. Dezember in sechs deutschen Großstädten der Fachpresse vorgestellt. In Kürze steht der Begründer seines Segments damit auch Gewerbekunden zur Verfügung, die lokal emissionsfrei Ware ausliefern, zur Baustelle fahren oder Servicearbeiten erledigen wollen. Welche Aspekte Fuhrparks bei der Umstellung auf den Elektroantrieb berücksichtigen müssen, beantwortet der neue eCharging Planner, der das eDrive@VANs Ökosystem um ein umfassendes Beratungstool ergänzt.

Flexibilität und Anpassungsmöglichkeit an individuelle Nutzungsprofile

Der neue Mercedes-Benz eSprinter soll ein möglichst großes Anwendungsspektrum urbaner Logistik abdecken. So steht er zunächst als Kastenwagen und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm zur Verfügung. Sein maximales Ladevolumen beträgt – analog zum Sprinter mit Verbrennungsmotor – 10,5 m3. Der Elektroantrieb im eSprinter treibt die Vorderräder an und leistet wie das Diesel-Einstiegsaggregat 85 kW mit einem Drehmoment von bis zu 295 Newtonmeter. Ein flexibles Zulade- und Batteriekonzept gestattet darüber hinaus eine Anpassung an die individuellen Bedürfnisse für den Einsatz in der Praxis. So beträgt die Reichweite mit einer nutzbaren Batteriekapazität von 47 kWh (installiert: 55 kWh) 168 Kilometer [1], [2] bei einer maximalen Zuladung von 891 Kilogramm. Eine zweite Batterieoption berücksichtigt andere Prioritäten bei den Einsatzparametern: Die Konfiguration mit einer nutzbaren Kapazität von 35 kWh (installiert: 41 kWh) ermöglicht eine Reichweite von 115 Kilometern 1, 2. Im Gegenzug steigt die maximale Zuladung auf 1.045 Kilogramm. Für Flexibilität sorgt auch die integrierte Schnelladefunktion, dank der innerhalb von 30 Minuten rund 80 Prozent der Energie nachgeladen werden können. Auch die Höchstgeschwindigkeit lässt sich passend zum Einsatzweck konfigurieren: auf ein maximales Tempo von 80 km/h, 100 km/h oder bis zu 120 km/h.

Maximal effizient dank Fahrprogrammen und Rekuperationsmodi

Flexibilität ist schließlich ebenso Trumpf bei der wichtigen Disziplin der Rekuperation: Verschiedene Modi regeln den Grad der Rückgewinnung der beim Bremsen entstandenen Energie und lassen sich durch Schaltpedale am Lenkrad optimal konfigurieren. Die vier Rekuperationsstufen „D-“, „D“, „D+“ und „D++“ werden über die Lenkradschaltpaddles ausgewählt. In der Fahrstufe D- wird das vorausschauende Fahren mit nur einem Pedal möglich. In der Stufe D++ „segelt“ der eSprinter.

Die drei Fahrprogramme „E+“, „E“ und „C“ werden über den Fahrprogrammtaster in der Mittelkonsole ausgewählt. Je nachdem fährt der eSprinter entweder besonders effizient oder legt den Fokus auf höheren Comfort, indem beispielsweise die Klimatisierung zugunsten einer höheren Reichweite angepasst wird.

Bei der Rekuperation wird Energie zurückgewonnen, wenn das Fahrzeug verzögert wird. Beispielsweise lädt die Batterie bei Bergabfahrten auf, statt die Energie beim Bremsen zu verlieren. Die jeweilige Einstellung für Fahrprogramm und Rekuperationsstufe wird im Display des Kombiinstruments angezeigt. Mit dieser intelligenten Betriebsstrategie lässt sich die Wirtschaftlichkeit der Transporter mit Elektroantrieb im täglichen Betrieb auf der Straße weiter optimieren.

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19.12.2019   |  

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