Elektro-Ralley-Renner auf Basis des Peugeot 207 S2000

Mit einem innovativen Konzept überrascht Stohl Racing – die Österreicher verpflanzen zwei Elektromotoren in einem Peugeot 207 S2000 und haben sich für den Akkuwechsel etwas ganz Besonderes einfallen lassen.Bild Elektro-Ralley-Renner klein

Mit der Kraft der zwei (Elektro-)Herzen wird der Strom-Peugeot S2000 von Manfred Stohl nach vorne getrieben. Maximal liegen 400 kW (544 PS) an, viel beeindruckender ist das Drehmoment von sage und schreibe 880 Nm, das wie vom Elektromotor gewöhnt praktisch sofort anliegt. In nur 3,0 Sekunden geht es auf Tempo 100, trotz eines Gewichts von 1.500 kg.

Ein Clou ist der Einbau des Akkus, der zwischen Fahrer und Beifahrer befindet. Dieser ist sicher in einer speziellen Käfigkonstruktion verbaut, kann aber im Service innerhalb von nur fünf Minuten gewechselt werden. Möglich macht dies eine speziell dafür entwickelte Hebebühne.

Die Reichweite des Elektro-S2000 hängt wie gewohnt von der Fahrweise ab. Bei Stohl Racing kalkulierte man, dass rund 30 WP-Kilometer und die anschließende Rückfahrt in den Service möglich sein müssen, damit der Mk1 bald seine Premiere in der Staatsmeisterschaft feiern kann. Entsprechend wurde die Kapazität des Akkus ausgelegt.

Auch an die eher dürftige Geräuschkulisse von Elektroautos hat Stohl Racing gedacht. Ein spezieller Soundgenerator von Remus soll ein lautloses Vorbeirauschen verhindern.

www.stohl-racing.com

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