INRIX smart_city
Mit einer umfassenden Aktualisierung seiner Traffic-Produktfamilie positioniert sich INRIX als wichtiger Wegbereiter für das Mobilitätsmanagement der nächsten Generation. Der in Bellevue ansässige Spezialist für Verkehrsdaten kündigte eine umfassende Erweiterung seiner KI-gestützten Lösungen an, die öffentlichen Behörden und Logistikunternehmen dabei helfen sollen, von einem reaktiven Verkehrsmanagement zu einem proaktiven, sicherheitsorientierten Betrieb überzugehen.
Mehr als zwanzig Jahre nach der Kommerzialisierung eines der ersten GPS-basierten Echtzeit-Verkehrssysteme und nach der Einführung seiner KI-Verkehrsplattform im Jahr 2019 führt INRIX nun eine neue Welle der Automatisierung und Intelligenz ein. Der Fokus liegt auf schnellerer Entscheidungsfindung, verbesserter Datenkonsistenz und skalierbaren, zuverlässigen Verkehrsabläufen.
Im Mittelpunkt des Updates stehen neue generative KI-Funktionen. Mit dem KI-Verkehrsreporter können validierte Unfalldaten und Signale von vernetzten Fahrzeugen automatisch in sendungsfertige Radionachrichten umgewandelt werden. Das System generiert rund um die Uhr natürlich klingende, menschenähnliche Verkehrsinformationen und beseitigt damit manuelle Skripting-Engpässe für Medienpartner.
INRIX erweitert auch seine globale Analysepräsenz. Die neuen Volumenprofile liefern richtungsbezogene Fahrzeugvolumina in 15-Minuten-Schritten, basierend auf Multi-Source-KI-Modellen, die anhand von Bodenwahrheitsdaten validiert wurden. Die Lösung ist bereits in Kanada und Großbritannien verfügbar und wird 2026 auf Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und Schweden ausgeweitet, um die Planung, Sicherheitsanalyse und Infrastrukturoptimierung zu unterstützen.
Eine weitere wichtige Entwicklung ist die Verbesserung der Geschwindigkeitsverteilungsprofile. Anstatt sich auf Durchschnittsgeschwindigkeiten zu stützen, liefert die Plattform eine vollständige statistische Übersicht über die tatsächlichen Fahrzeuggeschwindigkeiten im gesamten Straßennetz. Dieser auf Perzentilen basierende Ansatz ermöglicht es Behörden, systemische Geschwindigkeitsrisiken zu identifizieren und politische oder infrastrukturelle Maßnahmen anhand empirischer Daten zu bewerten.
Weitere Verbesserungen umfassen die kartenunabhängige Referenzierung von Vorfällen über OpenLR, die eine präzisere Lokalisierung von Vorfällen über die herkömmliche TMC-Abdeckung hinaus gewährleistet, sowie erhebliche Verbesserungen bei der Signalanalyse. Letztere ermöglichen die kontinuierliche Überwachung von signalgeregelten Kreuzungen und helfen Verkehrsingenieuren, von periodischen Studien zu einer kontinuierlichen Leistungsoptimierung überzugehen – ohne kostspielige Feldausrüstung.
Mit diesen Investitionen unterstreicht INRIX sein Bestreben, Verkehrsexperten dabei zu unterstützen, Straßennetze intelligenter zu betreiben. Durch die Kombination von generativer KI, maschinellem Lernen und vernetzten Fahrzeugdaten will das Unternehmen die Branche von „Daten zu Entscheidungen“ führen – und letztlich zu sichereren, effizienteren Mobilitätssystemen weltweit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen