Longbow Speedster
Mit der Enthüllung des ersten Featherweight Electric Vehicle (FEV) setzt das britische Start-up Longbow ein starkes Ausrufezeichen in der Elektromobilität. Der Speedster, ein offener, konsequent leicht gebauter Elektro-Sportwagen, hat in der Automobilindustrie Seltenheitswert: Vom ersten Entwurf bis zum fahrbereiten Dynamic Demonstrator vergingen gerade einmal sechs Monate.
Die Premiere feierte Longbow in London gemeinsam mit Kunden, Partnern und geladenen Gästen. Für das junge Unternehmen ist der Speedster weit mehr als ein Showcar – er ist der Beweis dafür, dass sich Fahrzeugentwicklung radikal beschleunigen lässt, ohne Kompromisse bei Technik, Qualität oder Fahrdynamik einzugehen.
Während etablierte OEMs für vergleichbare Entwicklungsstufen meist rund 18 Monate benötigen, hat Longbow diesen Prozess auf ein Drittel der Zeit verkürzt. Möglich wurde dies durch die langjährige Erfahrung der Gründer, die seit über 15 Jahren an vorderster Front der Elektrofahrzeugentwicklung tätig sind.
Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um Abkürzungen oder Vereinfachungen, sondern um eine grundlegende Neuorganisation des Entwicklungsprozesses. Alle bisherigen Meilensteine wurden planmäßig erreicht, die ersten Kundenauslieferungen sind weiterhin für 2026 vorgesehen. Entwicklung, Engineering und Manufaktur erfolgen vollständig im Vereinigten Königreich.

Longbow Speedster
Longbow richtet sich gezielt an Enthusiasten, die in der Elektromobilität Fahrspaß, Leichtigkeit und Charakter vermissen. Der Speedster versteht sich als moderner, elektrischer Nachfolger klassischer britischer Sportwagen wie Lotus Elise oder Jaguar E-Type – reduziert, fahrerzentriert und emotional.
Mit einem Leergewicht von nur 895 Kilogramm begründet der Speedster eine neue Fahrzeugklasse: das Featherweight Electric Vehicle. Herzstück ist ein eigens entwickeltes Aluminium-Chassis, das maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht bietet. In Kombination mit einem kompakten Elektromotor und einer innovativen „Module-to-Chassis“-Batterietechnologie entsteht ein konsequent leichtes Gesamtpaket.
Optisch setzt Longbow auf eine bewusste Dualität. Die Front zitiert klassische Sportwagenproportionen, während das Heck die moderne Elektroplattform sichtbar macht. Eine markante Zwei-Farb-Lackierung unterstreicht diesen Ansatz.
Auch die Leistungsdaten folgen dem Prinzip „weniger ist mehr“: 0–100 km/h in 3,5 Sekunden, eine WLTP-Reichweite von bis zu 275 Meilen (rund 440 Kilometer) und ein offenes Fahrerlebnis ohne Filter. Der Fokus liegt nicht auf maximaler Leistung, sondern auf direkter Rückmeldung und Zugänglichkeit.
Der Longbow Speedster startet bei 84.995 Pfund inklusive Mehrwertsteuer. Ihm folgt der geschlossene Roadster, der ab 64.995 Pfund erhältlich sein wird. Beide Modelle sind ab sofort reservierbar, die Stückzahlen bleiben bewusst limitiert.
CEO und Mitgründer Daniel Davey fasst die Philosophie zusammen:
„Der Speedster trifft offenbar einen Nerv. Es ist ein zeitloses Konzept mit einem modernen Twist – genau das, was dem Markt gefehlt hat. Dass wir in nur sechs Monaten einen fahrbereiten Demonstrator realisieren konnten, ist der beste Beweis für unseren Ansatz der Speed of Lightness.“
Mit seinem kompromisslosen Fokus auf Leichtbau, Fahrdynamik und Handwerkskunst positioniert sich Longbow als spannende neue Marke im Segment elektrischer Performance-Fahrzeuge – und als Gegenentwurf zu immer schwereren, komplexeren Elektroautos.
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