Neue Möglichkeiten für die autonomen Fahrzeuge von morgen

Damit ein autonom fahrendes Auto einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten kann, muss es die jeweils aktuellen Straßenbedingungen kennen.

Wenn außerdem die Qualität und Beschaffenheit der Straße bekannt sind, kann man die Risiken weiter verringern. Das Software-Modul ‚Road Rurface Information‘ (RSI) von NIRA Dynamics und das dazu passende Angebot ‚Cloud by NIRA‘ können genau das leisten. In Zusammenarbeit mit Infocar macht NIRA Dynamics jetzt den nächsten Schritt bei der Einführung dieser Dienste.

RSI überwacht laufend die Qualität der Straße, erkennt die aktuelle Rauigkeit, eventuelle Schlaglöcher, Schwellen und andere Unebenheiten ebenso wie die wechselnde Griffigkeit von Blitzeis bis trockenem Asphalt. Die Software benötigt dazu nur die in modernen Autos ohnehin vorhandenen Sensoren, es werden keine zusätzlichen Bauteile benötigt. Das macht RSI zu einer äusserst kosteneffektiven Lösung eines zentralen Problems des autonomen Fahrens.

Aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage nach Fahrerassistenzfunktionen wurde die Software weiterentwickelt, um RSI auch über die Diagnoseschnittstellen (OBD) einer größeren Flotte von Fahrzeugen betreiben und entsprechende Daten sammeln zu können. Im vergangenen Winter konnten so im ersten Schritt bereits ca. 10.000 Testkilometer zurückgelegt werden. Im kommenden Winter soll dieser Wert in Zusammenarbeit mit Infocar vervielfacht werden auf dann bis zu 24.000 km – pro Tag.

Durch die NIRA-eigene Lösung ‚Cloud by NIRA‘ werden die durch RSI gewonnenen Daten in Echtzeit ausgewertet und zur Verfügung gestellt. Dabei denkt man nicht nur an die Fahrer selber, sondern auch z.B. an Straßendienste, Behörden oder Wetter-basierte Echtzeit-Navigation. Und zukünftig können diese Daten auch das autonome Fahren sicherer machen.

www.niradynamics.se

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