Vulcan Energie Ressourcen, Eröffnung Lithiumhydroxid-Optimierungsanlage von Vulcan, Industriepark Höchst
Foto: ARTIS-ULI DECK
Stärkung der Rohstoffunabhängigkeit Europas und Deutschlands für die Batterie- und Elektromobilproduktion: Vulcan Energy gibt erfreut bekannt, dass das Projekt „Sauberes Lithium für die Batteriezellfertigung“ (Li4BAT) vom Bund sowie den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen mit rund 104 Millionen Euro gefördert wird. Diese Unterstützung erfolgt im Rahmen des EU-Beihilferahmens „Temporary Crisis and Transition Framework“ (TCTF) durch die Bundesförderung „Resilienz und Nachhaltigkeit des Ökosystems der Batteriezellfertigung“ und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen bereitgestellt.
Das Ziel dieser Förderung ist es, eine industrielle Lithiumgewinnung und -verarbeitung in Europa aufzubauen, um die Versorgungssicherheit für die Batterie- und Automobilindustrie in Deutschland und Europa zu verbessern. Vulcan verfolgt dieses Ziel im Rahmen seiner ersten Projektphase „Lionheart“. Die Unterstützung hilft beim Aufbau von zwei Produktionsanlagen: einer Lithiumextraktionsanlage (LEP) in Landau, die Lithiumchlorid gewinnt, sowie einer zentralen Lithiumanlage (CLP) in Frankfurt-Höchst, die Lithiumhydroxidmonohydrat (LHM) weiterverarbeitet. Diese Anlagen sollen jährlich bis zu 24.000 Tonnen LHM produzieren, was für etwa 500.000 Elektroauto-Batterien pro Jahr ausreicht.
Cris Moreno, Managing Director und CEO, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr über die starke Unterstützung der Bundesregierung sowie der Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Hessen. Diese Förderung ermöglicht es uns, nachhaltiges, inländisches Lithium für die deutsche und europäische Elektromobilität bereitzustellen. Rohstoffe wie Lithium sind entscheidend für die Energiewende und den Umstieg auf Elektromobilität. In den kommenden Monaten werden wir weitere Neuigkeiten zum Abschluss der Projektfinanzierung und zum Baubeginn unserer Produktionsanlagen mitteilen.“
Die Förderung für das Li4BAT-Projekt ist Teil des Gesamtfinanzierungspakets für Vulcans Lionheart-Projekt und ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Dazu gehört unter anderem, dass bis spätestens 31. März 2026 eine Eigenkapitalbeteiligung durch den Rohstofffonds (Raw Materials Fund, RMF) der KfW abgeschlossen wird. Die Verhandlungen dazu sind bereits weit fortgeschritten. Außerdem umfasst das Finanzierungspaket eine Zusage der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro. Die Förderung für den Bau der Lithium-Anlagen in Landau und Frankfurt-Höchst wird jeweils zu 30 % von Rheinland-Pfalz bzw. Hessen übernommen. Die Zahlungen erfolgen ab dem 1. Oktober 2025 anteilig über einen Zeitraum von 36 Monaten, basierend auf anerkannten förderfähigen Ausgaben.
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