Siemens liefert Verkehrslösung für Ultra Low Emission Zone in London

Die Siemens AG ist Aussteller auf der eMove360° (16. – 18. Oktober 2018, München) – Mobilität 4.0: elektrisch – vernetzt – autonom. Transport for London (TfL), die Londoner Verkehrsorganisation, hat Siemens beauftragt, eine Software zur Implementierung der Ultra Low Emission Zone (ULEZ) in London zu entwickeln.

Die Software wird in die bereits vorhandenen Sensoren und Kameras von Siemens zur automatischen Nummernschilderkennung (Automatic Number Plate Recognition ANPR) integriert.

Sie überwacht und kontrolliert schadstoffintensive Fahrzeuge beim Einfahren in definierte Zonen, liefert umfassende Daten und identifiziert schnell und zuverlässig Fahrzeuge, die die Schadstoffnormen der Low Emission Zone nicht einhalten.

Die Software wird zum Start der Ultra Low Emission Zone in London im April eingesetzt werden und rund um die Uhr den Verkehr überwachen.

Paul Cowperthwaite, General Manager für Road User Charging von TfL erläutert: „Von wenigen Ausnahmen abgesehen, müssen ab April 2019 alle Fahrzeuge, die Schadstoffnormen einhalten. Andernfalls wird eine Gebühr fällig, wenn sie in der Londoner Innenstadt unterwegs sind. Wir sind dabei, die notwendige Infrastruktur bis 2019 zu installieren und arbeiten eng mit Partnern wie Siemens zusammen, um diesen Termin zu halten. Die Luftqualität ist in London ist ein großes Thema, die ULEZ wird daher das ganze Jahr über jeden Tag 24 Stunden lang in Betrieb sein.“

„Als langjähriger Partner von TfL tragen wir mit unseren bewährten Lösungen zur nachhaltigen Entwicklung des Großraums London bei. TfL setzt bereits bei der Ultra Low Emission Zone in London – einer der ersten in London und der größten weltweit – auf eine Lösung von Siemens, um den öffentlichen Nahverkehr und umweltfreundliche Fahrzeuge zu fördern und die Luftqualität in der Hauptstadt zu verbessern. Siemens ist einer der führenden Lieferanten und Betreiber von City-Mautsystemen. Wir unterstützen London, damit die CO2-Ziele erreicht werden“, sagt Michael Peter, CEO der Siemens Division Mobility.

Die Einführung der ULEZ wird den Stickoxidanteil (NOx) der Abgase und die Feinstaubemissionen reduzieren und London dadurch für Einwohner und Besucher lebenswerter machen. Von saubereren und umweltfreundlicheren Fahrzeugen und reduzierten Emissionen profitiert der gesamte Großraum London.

Vor mehr als zehn Jahren hat Siemens das weltweit größte City-Mautsystem in London geliefert und ist seither für Betrieb und Wartung zuständig. Das System nutzt modernste Multi-Lane- und Free-Flow-Mautsystemtechnologie und zeichnet sich durch höchste Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit aus (über 99,9 Prozent). Bisher wurden über zwei Milliarden Datensätze zuverlässig verarbeitet.

www.siemens.de

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