Schaeffler Headquarter - Herzogenaurach. Foto: Schaeffler AG

Vitesco-Verschmelzung auf Schaeffler AG vollzogen

Die Schaeffler Gruppe und Vitesco haben ihren Zusammenschluss zum 1. Oktober 2024 erfolgreich vollzogen, um eine führende Motion Technology Company zu schaffen. Mit der neuen Aufstellung wird die Schaeffler Gruppe zukünftig ihre Geschäftsaktivitäten in vier fokussierte Sparten aufteilen, die in ihren jeweiligen Märkten führende Positionen einnehmen werden: E-Mobility, Powertrain & Chassis, Vehicle Lifetime Solutions und Bearings & Industrial Solutions. Daneben unterteilt die Schaeffler Gruppe ihr Geschäft in vier Regionen – Europa, Americas, Greater China und Asien/Pazifik – die wie bisher fortgeführt werden.

Nach Vollzug der Verschmelzung beginnt nun die Integration von Vitesco und Schaeffler, die in den vergangenen Monaten von Arbeitsgruppen beider Unternehmen bereits intensiv vorbereitet wurde. Neben der Realisierung der Umsatz- und Kostensynergien umfasst die Integrationsumsetzung unter anderem die Zusammenführung von Prozessen und von IT-Applikationen, die Etablierung eines neuen Vertriebs- und Kundenbetreuungsmodells für Großkunden, für die Produkte und Services aus mehreren Sparten entwickelt und geliefert werden, sowie alle Aktivitäten zur Integration, Verschlankung und Konsolidierung bestehender rechtlicher Strukturen in den Ländern, in denen Schaeffler und Vitesco bisher mit getrennten Gesellschaften tätig waren. Dazu gehören neben Europa Länder wie China, Mexiko, Korea und Indien.

Die Schaeffler Gruppe wird zukünftig einheitlich mit der Unternehmensmarke „Schaeffler“ auftreten. Auf Basis der Unternehmensfarben Weiß und Grün und dem bewährten Claim „We pioneer motion“ werden die heute noch neben der Marke Schaeffler bestehenden Produktmarken schrittweise auf die Unternehmensmarke überführt. Die Schaeffler Gruppe wird nach der Verschmelzung ihren rechtlichen Sitz in Herzogenaurach beibehalten, wo auch die Konzernzentrale angesiedelt sein wird.

Das kombinierte Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von rund 25 Milliarden Euro, beschäftigt rund 120.000 Mitarbeitende und bedient seine Kunden aus mehr als 44 Forschungs- und Entwicklungszentren sowie mehr als 100 Produktionsstandorten in allen wichtigen Regionen der Welt.

 

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06.10.2024   |  

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