AKASOL entwickelt Batteriesystem für Trailerachse von SAF-HOLLAND

Nutzfahrzeuge müssen heutzutage zunehmend strengeren Umweltregularien genügen. Ein Beispiel sind Kühlfahrzeuge, die nur noch Ware ausliefern dürfen, wenn das Kühlaggregat lautlos anstatt geräuschvoll von einem Dieselgenerator mit Energie versorgt wird.

Im Rahmen eines Projektes integriert der global agierende Nutzfahrzeugzulieferer SAF-HOLLAND S.A. ein Hochleistungs-Batteriesystem von AKASOL in ein Versuchsfahrzeug mit der elektrifizierten Trailerachse SAF TRAKr. Während der Fahrt werden die Li-Ion-Batterien mit Bremsenergie gespeist.

Das von SAF-HOLLAND im Rahmen eines Projektes in einem Versuchs-Kühlsattelauflieger mit der elektrifizierten Trailerachse SAF TRAKr eingesetzte Li-Ion-Batteriesystem von AKASOL basiert auf dem etablierten, robusten AKASYSTEM 16 AKM. Es verfügt über 32,6 Kilowattstunden und passt mit seinen kompakten Abmessungen (750 mm x 216 mm x 1546 mm) ideal in einen Kühlsattelauflieger. Aufgrund der innovativen Flüssig­kühlung ist die zu erwartende Lebensdauer des Batteriesystems deutlich höher als bei vergleichbaren, auf dem Markt verfügbaren Lösungen.

Bei der elektrifizierten Trailerachse SAF TRAKr wird die kinetische Energie, die das Nutzfahrzeug beim Bremsen erzeugt, durch einen als Generator arbeitenden Elektromotor in elektrische Energie umgewandelt (Rekuperation). Anschließend sorgt die Leistungselektronik für die Wandlung in Gleichstrom, der in der Batterie gespeichert wird. Durch die effiziente Nutzung des Elektromotors mit Batterie kann auch die Lebensdauer des Dieselgenerators des Kühlaggregats verlängert werden.

„Für uns als einen der führenden Hersteller für Nutzfahrzeug-Batteriesysteme ist SAF-HOLLAND als global agierender Spezialist natürlich ein Kunde von großer, strategischer Bedeutung“, so Sabine Neff, Key-Account-Managerin bei der AKASOL AG. „Der Markt für elektrifizierte Trailerachsen und Rekuperations-Batterien für Kühlsattelauflieger, aber auch für andere Anwendungsfälle ist groß.“

www.akasol.com
www.safholland.com/de

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20.09.2018   |  

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