Die Tankstelle der Zukunft

Nissan hat einen Ausblick auf seine Vision einer Tankstelle der Zukunft gegeben.

Sie wird zusammen mit dem renommierten Architekturbüro Foster + Partners entwickelt, das weltweit bekannt ist durch aufsehenerregende Entwürfe wie des „The Gherkin“ in London und des Apple Campus in Kalifornien oder dem nachhaltigen Städtebauplan von Masdar City.

Der Teaser in Form eines 20-sekündigen Videos gibt einen ersten Vorgeschmack auf das finale Konzept, das beide Partner im kommenden März vorstellen werden.

David Nelson, Designchef von Foster + Partners, sagt: „Wenn wir zehn Jahre in die Zukunft blicken, werden autonome Fahrzeuge, künstliche Intelligenz und stärkere Vernetzung eine immer größere Rolle spielen. Unser Job als Architekten ist es, diesen Wandel vorzuzeichnen und zu unterstützen. Es geht am Ende darum, Stadtbewohner darauf vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass Städte auch weiterhin lebenswert bleiben und den Menschen dienen.“

Im vergangenen Monat hat Nissan in Japan ein 7 kW starkes induktives Ladesystem vorgestellt, mit dem künftig auch größere Batterien leicht über Nacht aufgeladen werden können – wie zum Beispiel jenes 60 kWh starke Akkupaket, das Nissan aktuell in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum Atsugi entwickelt und das Reichweiten von bis zu 500 Kilometern in Aussicht stellt.

„Nissan treibt seit 2010 emissionsfreie Mobilität voran und das an vorderster Front“, sagt Richard Candler, General Manager Advanced Product Strategy: „Die Tankstelle der Zukunft soll Menschen dazu inspirieren, diese Reise zusammen mit uns anzutreten. Die Welt um uns herum verändert sich rasend schnell. Wir sehen jetzt die Möglichkeit, das Tanken von Strom enger mit unserem täglichen Leben zu verknüpfen. Die Zeiten einer externen Infrastruktur könnten der Vergangenheit angehören.“

Auf der Weltklimakonferenz COP21 in Paris hat Nissan auch die Entwicklung eines innovativen Vehicle-to-Grid-Systems angekündigt. Es erlaubt EV-Besitzern, über einen bi-direktionalen Anschluss ihr Auto als individuellen Energie-Hub zu nutzen, mit dem sie dann entweder Energie laden, speichern oder wieder zurück ins öffentliche Netz speisen können. Auch das Thema einer Weiterverwendung von Batterien über die Lebensdauer des Autos hinaus („Second-life“) treibt Nissan voran.

www.nissan.de

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