SMART#1

E-Autos 2022: Das sind die Neuen

Für das aktuelle eMove360° Magazin (kostenloses Download-PDF) haben wir unsere Favoriten unter den elektrischen Newcomern zusammengestellt: Smarte Cityflitzer, schnittige Coupés, zugstarke Kombis und eine Hippie-Ikone in den Startlöchern: Die Hersteller erweitern beständig ihre Elektro-Produktpalette. Eine Übersicht über die Newcomer 2022 von Sabine Metzger

Cooler Stadtflitzer: Der Smart #1 aus China

Seit gut zwei Jahren treibt die Smart Automobile Co., Ltd. – ein Joint Venture der Mercedes-Benz AG und der Geely Holding – die Weiterentwicklung der Traditionsmarke Smart voran. Einen ersten Eindruck dieser neuen Generation vermittelte die Präsentation des vollelektrischen smart Concept #1 im September vergangenen Jahres. Vor einigen Wochen nun enthüllte das deutsch-chinesische Gemeinschaftsunternehmen den Namen für seine neue Elektrofahrzeug-Generation. Die seriennahe Studie, die noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll, trägt den Namen #1. Hierbei handelt es sich um einen Kleinwagen im SUV-Look, dessen Design etwas an die verwandten aber größeren Modelle von Mercedes erinnert. Im Vergleich zu den bisherigen Smart-Modellen wird der neue mit einer Länge von knapp 4,3 Metern und einer Breite von 1,9 Metern deutlich größer. Als erstes Serienmodell der Familie hat der smart #1 kürzlich eine Reihe von Aerodynamik- und Wintertests mit Bravour absolviert. Wir sind gespannt auf die Weltpremiere am 7. April.

Softwarestarker Elektro-Crossover : Megane E

Renault erweitert die Mégane-Baureihe um ein Elektro-Crossover. Der Mégane E-Tech Electric, kurz Mégane E genannt, basiert auf der CMF-EV-Plattform des Nissan Ariya und kommt im März mit ausgefeilter Software und optimierter Konnektivität in zwei Motorvarianten (beide mit Vorderradantrieb) auf den Markt. Der schwächere Motor bringt es auf 96 kW (130 PS) und 250 Nm Drehmoment, während der stärkere 160 kW (218 PS) und 300 Nm Drehmoment bringt. Bei den Batterien haben Kunden die Wahl zwischen 40 und 60 kWh, die Reichweiten von bis zu 302 km respektive 454 km nach WLTP ermöglichen. Geladen werden kann mit maximal 130 kW, eine Schnellladesäule vorausgesetzt. Einstiegspreis: 35.200 Euro auf den Markt. Einstiegspreis: 29.600 Euro

Elektropremiere bei Toyota: Toyota bZ4X

Mit dem ersten eigenständigen Elektrofahrzeug markiert Toyota den Startschuss zu einer vollelektrischen Modellfamilie. Aufbauend auf der speziell für batterieelektrische Fahrzeuge entwickelten, modularen e-TNGA Plattform, kombiniert der Toyota bZ4X ein markantes, futuristisch anmutendes SUV-Design mit viel Platz sowie fortschrittlichen Konnektivitäts- und Sicherheitstechnologien. Das Herzstück bildet der vollelektrische Antriebsstrang. Das gemeinsam mit Subaru entwickelte und im Motomachi-Werk gefertigte Elektro-SUV ist als Fronttriebler oder Allradfahrzeug zu einem Einstiegspreis ab 47.490 Euro (ohne Umweltbonus) verfügbar. Bei beiden Antriebsvarianten ist die Lithium-Ionen-Batterie in den Unterboden integriert. Die Reichweite wird mit 370 bis 450 Kilometern angegeben. Das Aufladen erfolgt über den CCS2-Ladeanschluss auf der Fahrerseite wahlweise mit Wechselstrom (AC) oder Gleichstrom (DC). In rund 30 Minuten ist der Akku an einer öffentlichen 150-kW-Schnellladesäule zu 80 Prozent aufgeladen. Der Vorverkauf startet Anfang April 2022, die Fahrzeugübergabe erfolgt ab Frühsommer.

 

Dynamische Performance: Cupra Born

Der Cupra Born, genannte nach dem Stadtviertel „El Born“ in Barcelona, ist der erste rein als Elektroauto konzipierte Pkw des spanischen Autoherstellers Cupra, ein Tochterunternehmen von SEAT und damit bei Volkswagen angesiedelt. Technisch gesehen ist der Cupra Born identisch mit seinem Schwestermodell dem VW ID.3, der ebenfalls auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) basiert. Optisch gesehen ist er für uns der Attraktivere, Schnittigere und Dynamischere. Angeboten wird er in drei Leistungsversionen und mit drei verschiedenen Akkugrößen ausschließlich mit Heckantrieb. Die Basisversion mit einen 45 kWh-Akku im Unterboden und einer Leistung von 110 kW/150 PS kostet 32.700 Euro. Daneben gibt es den Born auch mit einem 58 kWh-Akku 150 kW (204 PS) (Reichweite 424 Kilometer) sowie E-Boost-Modellen mit einer kurzfristigen Leistung von 170 kW/231 PS.

Sportliche Business-Limousine: Mercedes EQE

Mercedes-EQ. EQE 350, Edition 1, AMG Line, alpingrau

Nur wenige Monate nach dem Start der reichweitenstarken Luxuslimousine EQS wurde im September vergangenen Jahres der kleine Bruder EQE vorgestellt. Der dritte Kandidat in der auf der EVA-Plattform basierenden vollelektrischen Modellpalette der Stuttgarter soll Mitte 2022 seinen Marktstart haben. Abhängig von der Fahrzeugausstattung sowie -konfiguration sind WLTP-Reichweiten von bis zu 660 Kilometer und mindestens 300 PS möglich. Optik und Technik orientieren sich am großen Bruder: Ähnlich aerodynamisch ist die Form mit kurzer Motorhaube und großem bogenförmigen Passagierabteil – nur eben etwas kompakter. Wie beim Großen zieht sich der Hyperscreen-Bildschirm komplett über die Fahrzeugbreite.

Zugstarker Kompakt-Kombi: MG5 Electric

MG5 Electric

Neben dem SUV MG Marvel R Electric präsentiert die britische Traditionsmarke in chinesischen Besitz mit dem MG5 den weltweit ersten 100 Prozent elektrischen Kompakt-Kombi. Mit der Lithium-Ionen-Batterie (50 oder 61 kWh), die zwischen der Vorder- und Hinterachse (Radstand 2.665 mm) montiert ist, bietet der MG5 Electric eine Reichweite von 320 beziehungsweise 400 Kilometer Reichweite (WLTP). Dabei liefert der Elektromotor 135 kW (184 PS) und 280 Nm Drehmoment. MG verspricht einen von 479 auf rund 1367 Liter erweiterbaren. Zugstark: Der MG5 hat eine zugelassene Anhängelast von 500 Kilogramm. Der Preis wird voraussichtlich unter 30.000 Euro liegen.

Skoda Enyaq Coupé

Die tschechische VW-Tochter erweitert gut ein Jahr nach dem Marktstart des rein elektrischen Crossover ENYAQ iV seine Palette um das viertürige ŠKODA ENYAQ COUPÉ iV. Die Serienproduktion im Stammwerk in Mladá Boleslav ist bereits angelaufen. Die ab der B-Säule sanft nach hinten abfallende Dachpartie mit serienmäßigem, dunklem Panoramaglasdach und die markante Heckpartie verleihen dem neuen Coupé einen individuellen Charakter. Das schnittige Design bringt nicht nur ästhetische Vorteile, sondern auch in Sachen Aerodynamik. Reichweite bis zu 535 Kilometer bei der Top-Version mit 265 PS sind durchaus reisetauglich.

Ssangyong Korando E-Motion

SsangYong_Korando_E-Motion

Ein Südkoreaner wird elektrisch: Anfang 2022 bringt Ssangyong die batteriebetriebene Variante des Kompakt-SUV Korando auf die Straße. Der geschlossene Kühlergrill und eine neu gestaltete Frontschürze sind die wichtigsten sichtbaren Änderungen im Vergleich zur konventionellen Variante des Kompakt-SUV. Den Vortrieb übernimmt ein 140 kW/190 PS starker Elektromotor, der ein maximales Drehmoment von 360 Nm an die Vorderräder schickt. Die 61,5-kWh-Batterie des Korando e-Motion ermöglicht eine Reichweite von bis zu 339 Kilometern (WLTP). Einstiegspreis: ab 38.990 Euro.

Elegantes Coupé: VW ID.5

Volkswagen ID.5 GTX and ID.5 Pro Performance

Was die tschechische Tochter kann, kann man im Volkswagen Werk Zwickau alle mal. Die Serienproduktion des das ersten langstreckentaugliche E-SUV-Coupé von Volkswagen ist gestartet. Der ID.5 ist ab dem Frühsommer ab einem Einstiegspreis von 46.515 erhältlich. Neben dem ausdrucksstarken Design bietet der ID.5 ein exklusives Interieur sowie die neuesten Infotainment- und Assistenzsysteme. Der ID.5 ist voll vernetzt und kann „Over-the-Air Updates“ empfangen. Alle ID.5 Motorisierungen nutzen eine große, langstreckentaugliche Batterie, die 77 kWh Energie (netto) speichern kann. Mit ihr erzielen der ID.5 Pro und der ID.5 Pro Performance bis zu 520 km Reichweite (WLTP) bei einer maximalen Ladeleistung von bis zu 135 kW.

VW ID.Buzz: Eine Ikone feiert Weltpremiere

Volkswagen ID. Buzz. Volkswagen AG/Martin Meiners

Am 9. März fand nach langem Warten die Weltpremiere des VW ID.Buzz statt. Maximale Raumnutzung auf minimaler Verkehrsfläche. Dazu kurze Karosserie-Überhänge, ausgewogene Gewichtsverteilung, tiefer Schwerpunkt und Heckantrieb – das sind die Zutaten, die seit 1950 das Original in dieser Klasse ausmachen. Auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) kommt er künftig nun vollelektrisch, als ID. Buzz oder ID. Buzz Cargo.

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23.03.2022   |  

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