eMove360° Reisetipp: Kraftplatz unter Latemar und Rosengarten

Das Naturhotel Pfösl in Deutschnofen in Südtirol liegt inmitten von 35 Hektar Wald und Wiesen. In beeindruckender Panoramalage auf einem sonnigen Hochplateau inmitten des UNESCO Welterbe Dolomiten gebaut, verleiht die ökologische Bauweise mit ausgesuchten Materialien und heimischen Hölzern dem Haus ein unvergleichliches Ambiente.

Die Ausblicke auf die Gipfel von Latemar und Rosengarten sind besser als jedes Kino.

Das Beste: Für Elektroautofahrer gibt es drei Tesla-Destination-Charger und eine Typ-2-Ladestation

„Zur Ruhe kommen und neue Energie für den Alltag schöpfen – regional, natürlich und aktiv.“ Das ist der Wunsch und die Motivation von Eva Zelger-Mahlknecht und Brigitte Zelger. Die beiden Schwestern haben die Gastfreundschaft quasi von den Großeltern in die Wiege gelegt bekommen. Früh wurde ihnen bewusst, welchen „Schatz“ sie mit dem „Pfösl“ hüten dürfen, dessen Geschichte auf ein Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert zurückreicht, auf dem Wallfahrts- und Wanderweg nach Maria Weißenstein gelegen. 1950 baut Großvater Anton Zelger das Bauernhaus zum Gasthof um. Mit viel Einsatz und Fleiß machen später Evas und Brigittes Eltern, Herta und Luis Zelger, aus dem Berghof ein Viersternehotel. 2007 übernehmen dann die beiden Schwestern den Betrieb von ihren Eltern und verwandelten es nach und nach in ein zeitgemäßes Viersterne-Superior-Haus. Dabei bewahren sie althergebrachte Traditionen und verbinden den modernen Lebensstil mit Bodenständigkeit, Empathie und Individualität.

Das Ensemble aus Bestandshaus, Stadel und Anbau verbindet sich harmonisch mit der umgebenden Landschaft und umschließt den neu entstandenen Platz mit Ruhezonen und einem 300 Jahre alten Brotbackofen. Ein optisches Highlight ist die Außenfassade, die in Farbe und Material an den denkmalgeschützten Stadel des früheren Bauernhofs Pfösl angelehnt ist. Ein besonderes Wohnerlebnis bieten die Zirbensuiten oder den drei Chalets am Waldrand. Die Häuser aus dunklem Holz stehen auf Betonstützen. Großzügige Glaselemente öffnen die hohen, ganz in hellem Holz gehaltenen Räume nach außen und bieten atemberaubende Blicke auf Schlern, Rosengarten und Latemar. Sanfter Zirbenduft und eigens für das Pfösl-Hotel angefertigte hochwertige Matratzen sorgen für ungeahnt erholsamen Schlaf – egal ob in der Suite, im Standardzimmer oder im Chalet.

Topspot in Sachen Abschalten und Runterkommen ist auch der Naturaspa auf 2000 Quadratmetern mit einem – fast schwebenden, Infinity-Panorama-Pool, acht verschiedenen Saunen, Pfösl’s Urkraftoase mit eigenem Kräutergarten und der ruhige Innenhof.

Brotgenuss aus dem 300 Jahre alten Steinofen

Für das leibliche Wohl sorgen Küchenchef Markus Thurner und sein Team. Auch bei ihnen spielt der respektvolle und nachhaltige Umgang mit der Umgebung und den Ressourcen eine zentrale Rolle. Selbstverständlich kommen die Kräuter aus den eigenen Kräuterbeeten. Außerdem liegt Markus Thurner die Wiederbelebung einer alten Südtiroler Tradition am Herzen: das Brotbacken. Jeden Donnerstagnachmittag heizt er den über 300 Jahre alten Steinofen am Hotel an, den er 2012 persönlich mit originalen Lehmsteinen restauriert hat, und bereitet mit den Gästen schmackhafte Brotvariationen zu.

Brigitte Zelger macht gerade eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin. Mit viel Herzblut hat sie drei Hochbeete themenspezifisch bepflanzt: Unter dem Motto „Brot und Salz – Gott erhalt’s“ wachsen Anschauungsgetreidearten, Küchenkräuter und Gewürzpflanzen. In dem Beet „Rauch und Segen“ gedeihen verschiedene Räucherkräuter – zum Großteil mehrjährige Staudenpflanzen, wie Muskatellersalbei, Engelwurz, Lavendel und Johanniskraut, die für tägliche Räucherrituale im Hotel und Spa verwendet werden. Roter Sonnenhut, Zitronenverbene und Waldmeister duften in dem dritten Arrangement namens „Speis und Trank – Teekräuter“ um die Wette.

„Alles tun können, aber nichts tun müssen“

Die Naturverbundenheit von Brigitte und Eva Zelger zeigt sich auch in den Aktivitäten. So bieten die beiden Schwestern als Wander- und Bergführerin sowie als Mountainbike-Guide einmal wöchentlich persönlich geführte Touren an und bringen den Gästen ihre Heimat näher. Drei sogenannte Aktivbetreuer ergänzen das wöchentliche Angebot als mit verschiedenen Wanderungen und Biketouren.

„Alles tun können, aber nichts tun müssen“ so lautet die Devise, man kann in den Hochseilgarten zum, Klettern, mehr als 500 Wanderwege erkunden, Reiten, Golfen, Mountainbiken, Spazierengehen, die Wallfahrtskirche Maria Weißenstein besuchen, in Meran oder Bozen „Stadtluft schnuppern – oder einfach nur in der Urkraftoase Energie für den Alltag schöpfen, in die Sonne blinzeln, ein Achterl Roten trinken und den Moment genießen.

Weitere Informationen:
Hotel Pfösl, Schwarzenbach 2
39050 Deutschnofen, Italien
Tel. 0039/0471/616537
info@pfoesl.it, www.pfoesl.it

Preise: Übernachtungspreise beginnen in einem Doppelzimmer Standard bei 112 Euro. In den Suiten schlafen Gäste ab 139 Euro. Neu seit vergangenem Sommer sind die 40 Quadratmeter großen Alpina Zirbe-Suiten für 167 Euro aufwärts und die Wald-Chalets ab 224 Euro pro Person und Nacht mit Dreiviertel-Pension und vielen Aktivitäten, darunter geführte Berg-und Erlebniswanderungen, Biketouren oder eine Führung durch Pfösl’s Urkraftoase.

Lage: Das Naturhotel Pfösl liegt auf einem sonnigen Hochplateau in Alleinlage im Gemeindegebiet Deutschnofen im Eggental in Südtirol. Südtirols Landeshauptstadt Bozen ist 30 Minuten entfernt.

Anreise: Mit dem Elektroauto beispielsweise ab München über Innsbruck (Tesla-Super­charger)-Brenner (Tesla-Super­charger) nach Italien. Dort folgt man der A22 bis zur Ausfahrt Bolzano Nord. Auf der Strada Statale 241 geht es nach Birchbruck, am Restaurant Rosengarten fährt man geradeaus weiter auf der 620, bis schließlich rechts nach Deutschnofen ausgeschildert ist. Aufladen am Destination-Charger.

Autorin: Sabine Metzger

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