Fachmesse eMove360° Europe 2017: Schwerpunkt Energie und Infrastruktur

  • 2017 könnte ein entscheidendes Jahr für die Elektromobilität werden: Mehr Fahrzeuge, bessere Infrastruktur

München, Januar 2017 – Das gerade begonnene Jahr 2017 könnte das Jahr werden, in dem die oft diskutierte „Henne-Ei-Problematik“ in der Elektromobilität überwunden wird: Brauchen wir erst eine große Zahl von auf der Straße befindlichen Stromfahrzeugen, damit eine effiziente Ladeinfrastruktur aufgebaut werden kann oder ist letztere die Grundvoraussetzung – oder eben noch: der Hemmschuh – für eine flächendeckende Verbreitung von E-Autos? „Wir erleben gerade eine entscheidende Phase: Die Hersteller bringen attraktive Modelle in allen Preisklassen heraus. Gleichzeitig gehen viele Unternehmen mit sehr smarten Lösungen an den Markt, um die bisher vorherrschende Inselpolitik in der Ladeinfrastruktur abzulösen und das Aufladen der Fahrzeuge an das über Jahrzehnte hinaus gelernte Tanken fossiler Kraftstoffe anzugleichen. So fügt sich im Moment ein konkretes Bild zusammen, wie Elektromobilität als Massenmarkt künftig funktionieren kann“, sagt Robert Metzger, Geschäftsführer von MunichExpo und Veranstalter der internationalen Fachmesse eMove360° Europe 2017 für Mobilität 4.0 – elektrisch – vernetzt – autonom. Nach ihrer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet sie 2017 in ihrer zweiten Auflage vom 17.-19. Oktober auf dem Gelände der Messe München statt.

Der Schlüssel zum Erfolg: Attraktive Fahrzeuge und smarte Lösungen
Opel hat angekündigt, seinen neuen elektrischen Kleinwagen Ampera-E mit bis zu 500 km Reichweite im März in Genf vorzustellen. Tesla wird vielleicht sogar noch in diesem Jahr die ersten Autos der Model 3-Baureihe ausliefern. Parallel dazu haben viele Unternehmen die vergangene Messe genutzt, um sich mit einigen sehr interessanten Innovationen im Bereich Ladeinfrastruktur zu zeigen. Das Schweizer Unternehmen Huber + Suhner ermöglicht mit seinem Cooled Cable System sehr schnelles Laden mit hohen Strömen bei verbessertem Handling der gesamten Lade-Hardware. Tokheim, ein Unternehmen mit rund 120 Jahren Erfahrung im Bereich fossiler Brennstoffe, setzt seit einiger Zeit verstärkt auf Elektromobilität und kann mit seiner Lösung auf ein Potenzial von bis zu 14.000 Tankstellen alleine in Deutschland bauen. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Benzin Tanken: Einfach zur Säule hinfahren, Kabel anstecken, Laden und am Ende des Ladevorganges an der Kasse der Tankstelle bar oder mit allen gängigen Karten zahlen – ohne Beschränkung auf regionale Verbunde, einzelne Energieanbieter oder Systeme, die an bestimmte Apps gekoppelt sind.

Für echtes „Turboladen“ werden bereits heute extrem hohe Ströme von bis zu 500 kWh getestet. Delta Energy Systems hat seine neueste Generation von Ladesäulen schon für solche hohen Belastungen ausgerichtet: Auch das kabellose Laden kann mit Innovationen wie der interoperablen Plattform von SEW Eurodrive einen großen Sprung nach vorne machen. Zudem positionieren sich immer mehr Energieversorger als Vorreiter in diesem Bereich, wie etwa innogy. Das Essener Unternehmen hat bereits für die kommende Messe gebucht, ebenso wie renommierte FIrmen in diesem Sektor wie etwa Bals, Harting, Lapp Cable, Delta Energy Systems, Huber + Suhner, EBG compleo, Walther Werke und Otto Dunkel GmbH.

Aus diesem Grund, betont Robert Metzger, habe man dem Kernthema Energy & Infrastructure einen der großen Messeschwerpunkte der eMove360° gewidmet: „Staatliche Förderungen wie in München oder auch auf Bundesebene sind wichtig, aber es geht auch darum, Elektromobilität mit innovativen Produkten und Services attraktiv zu machen. Dies haben viele Unternehmen erkannt und bieten spannende Lösungen, auch und vor allem im Bereich Ladeinfrastruktur.“

Buchungen für die eMove360° Europe 2017, die vom 17.-19. Oktober auf dem Gelände der Messe München stattfinden wird, sind bereits möglich unter www.emove360.com/de/fachmesse/.

Über die eMove360°
MunichExpo startet ab 2017 mit neuem, umfassenden Messekonzept: Die Themen Elektromobilität, vernetztes & autonomes Fahren, Mobilitätskonzepte & Services, sowie Urban & Mobile Design werden unter einer Marke vereint. Die eMove360° Europe 2017 (17.-19. Oktober 2017, Messe München) Internationale Fachmesse für Mobilität 4.0 – elektrisch – vernetzt – autonom, präsentiert die komplette Bandbreite zukunftsorientierter und nachhaltiger Mobilitätslösungen, von urbanem & mobilem Design, Material und Prozesslösungen, über automatisiertes Fahren und Elektronik bis hin zu Infotainment. Zielgruppe der Messe sind Entwickler und Designer, IT-Experten, sowie Käufer und Anwender, etwa Flottenmanager, Entscheider in Städten, Gemeinden, Touristikregionen und Dienstleister.
Weitere Informationen unter http://www.emove360.com

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12.01.2017   |  

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