Statusbericht: InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg

Das erste Jahr des Projekts „InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg“ ist erfolgreich abgeschlossen worden.

Seit Beginn im Jahr 2014 verzeichnet das Projekt reges Interesse. „Wir können sehr zufrieden auf das erste Projektjahr zurückblicken und freuen uns auf die kommenden zwei Jahre“, sagt Franz Philipps, Projektleiter InitiativE-BW vom Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.Bild InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg klein

Das erste Elektrofahrzeug im Projekt wurde bereits im April 2014 ausgeliefert. Der erfolgreichste Monat, gemessen an den Fahrzeugauslieferungen, war bis zum heutigen Stand der Dezember 2014. In Summe wurden auf Grund des großen Interesses am Projekt bis Januar 2015 83 Fahrzeuge bestellt, wodurch die internen Zielvorstellungen für das erste Projektjahr bei weitem übertroffen werden konnten. Ein Höhepunkt im Jahr 2014 waren die Fahrzeugbestellungen der Erzdiözese Freiburg: Seit Mitte 2014 betreibt sie 12 Elektrofahrzeuge, die sie in der mobilen Pflege sowie als Dienstfahrzeuge in Freiburg und in der Bodenseeregion ein-setzt.

Durch die Gewinnung von Interessenverbänden als Multiplikatoren und der Präsentation des Projekts auf mehreren öffentlichen Veranstaltungen, wie z.B. der Messe „World of Energy Solutions“ in Stuttgart, konnten zahlreiche Interessenten gewonnen sowie daraufhin konkrete Anfragen generiert werden. Im Projekt kann man feststellen, dass das Interesse für Elektro-mobilität bei Unternehmen und Kommunen, aber auch bei privaten Nutzern immer weiter zu-nimmt. So liegen zum aktuellen Zeitpunkt über 190 Fahrzeuganfragen aus allen Landesteilen vor.

Weiter lässt sich festhalten, dass im Projekt von den Projektteilnehmer reine Elektrofahrzeuge den Plug-In-Hybridfahrzeugen vorgezogen werden. So haben sich lediglich 10% der Teilnehmer für ein Plug-In-Hybridfahrzeug entschieden. Außerdem zeigte sich im Laufe des ersten Projektjahrs, dass 96% der Teilnehmer gewerbliche und 4% private Nutzer sind. Jedoch verzeichnet das Projektteam auch verstärkt Anfragen von privaten Haushalten.

Zudem lässt sich feststellen, dass sich die größeren Fahrzeugflotten vor allem auf das süd-westliche Baden-Württemberg konzentrieren. Weitere Verteilungsschwerpunkte sind die Regionen Karlsruhe und Stuttgart.

Der Großteil der Fahrzeuge wird, neben den schon erwähnten Einsatzgebieten als Dienstwagen und in der mobilen Pflege, mit 63% in Carsharing-Konzepten betrieben.

Auch die wissenschaftliche Begleitforschung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist erfolgreich gestartet. So haben bereits die ersten Teilnehmer im Projekt den Fragebogen, um ihren aktuellen Wissensstand zur Elektromobilität wiederzugeben, ausgefüllt. Weiterhin wurde etwa ein Drittel der Fahrzeuge mit Datenloggern zur Aufzeichnung von z.B. Energiebedarf, Ladezeitpunkten und –positionen und genutzte Batteriekapazität, ausgestattet. Alle aufgezeichneten Daten werden im Rahmen des Projekts anonymisiert ausgewertet.

KazenMaier FleetService wird zweite Leasinggesellschaft

Besonders erfreulich ist, seit Januar 2015 neben der X-Leasing eine weitere Leasinggesellschaft im Projekt begrüßen zu dürfen. Die Karlsruher KazenMaier FleetService wird im Projekt gewerblichen Kunden Leasing mit Kilometerverträgen anbieten. „Wir freuen uns auf die zu-künftige Zusammenarbeit mit KazenMaier und die Möglichkeit, gewerblichen Interessenten auch Kilometerverträge im Leasing anbieten zu können.“, sagt Max Nastold, verantwortlicher Projektleiter seitens der e-Motion Line.

www.initiative-bw.de

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13.03.2015   |  

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